Avanti wird Handelspartner von Cresto ResQ für die Windenergie Industrie

Der weltweit führende Hersteller von Serviceaufzügen und anderen Einrichtungen zur Personensicherheit in Windkraftanlagen, Avanti Wind Systems, ist ab sofort strategischer Handels- und Servicepartner für Cresto ResQ Produkte in der Windenergie Industrie. Cresto (vormals ResQ) hat in der ganzen Welt bereits über 25.000 Evakuierungs- und Rettungssysteme für Windkraftanlagen verkauft.

 

Der zwischen Avanti Wind Systems und Cresto geschlossene Vertrag beinhaltet, dass Avanti in Deutschland, Großbritannien, Spanien, den USA, Indien, Australien und China Ausbildungs- und Servicezentren für Cresto-Systeme errichten wird. In diesen Ländern verfügt Avanti bereits über Büros und Produktionsstätten.

 

„Sicherheit in Windkraftanlagen war für Avanti seit jeher von erstrangiger Bedeutung. Daher ist es nur natürlich, dass wir diese Zusammenarbeit eingegangen sind“, sagt der Training Manager von Avanti, Ole Jensen.

 

Cresto und ResQ waren bisher zwei Marken für Fallschutzeinrichtungen. Künftig werden sie unter dem Namen Cresto vermarktet. ResQ wird als Produktname für Rettungssysteme und damit zusammenhängende Trainings erhalten bleiben. Das Unternehmen gehört Skydda Protecting People Europe AB, einem Bereich des schwedischen Konzerns B&B Tools.

 

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass es aus dem Turm einer Windkraftanlage einen alternativen Fluchtweg geben muss, so dass die Techniker den Turm auch dann verlassen können, wenn ein Feuer ausgebrochen oder der normale Weg aus anderen Gründen versperrt ist. Deshalb muss in der Maschinengondel Rettungsausrüstung vorhanden sein, mit der sich die Techniker außen am Turm abseilen können.

 

 

Wie alle anderen Sicherheitseinrichtungen von Windkraftanalagen, muss auch dieses Evakuierungssystem grundsätzlich mindestens einmal jährlich kontrolliert und getestet werden. Cresto hat allerdings eine spezielle Verpackung entwickelt, die es erlaubt die Sicherheitsausrüstung nur alle 10 Jahre zu testen.

 

„Die Sicherheitsausrüstung ist vakuumverpackt – sie liegt in einer Folientasche, die keinerlei Luft enthält. Und wenn das Rettungsgerät, die Seile und andere Teile nicht dem Sauerstoff in der Luft ausgesetzt sind, erhöht sich ihre Haltbarkeit, weil am Material keine Korrosion auftritt. Die Vakuumverpackung schützt die Ausrüstung auch gegen die in Windkraftanlagen auftretenden Vibrationen“, sagt Jonas Cedaas Geschäftsführer von Cresto.

 

Die Betreiber der Windkraftanlagen müssen jedoch weiterhin mindestens einmal jährlich kontrollieren, ob die Vakuumverpackung dicht ist.

 

„Falls die Verpackung weich ist, deutet dies darauf hin, dass die Tasche ein Loch hat. Dann muss alles kontrolliert und getestet und danach wieder vakuumverpackt werden“, erklärt Ole Jensen.

 

Die Zusammenarbeit zwischen Avanti und Cresto bedeutet auch, dass beide Unternehmen zusammen neue Produkte z.B. Gurte und andere Personensicherheitseinrichtungen für in Windkraftanlagen arbeitende Techniker auf den Markt bringen werden.